Lineare Gleichungssysteme

Ein System von mm linearen Gleichungen der Form
a11x1++a1nxn=b1am1x1++amnxn=bm\array{{a_{11}x_1}{+\dots+}{a_{1n}x_n}&= &b_1 \\ \vdots& \, \vdots& \, \vdots\\ {a_{m1}x_1}{+\dots+}{a_{mn}x_n}&=& b_m }
heißt lineares Gleichungssystem. Die xkx_k sind dabei die Unbekannten und die aija_{ij} bekannte Größen. Diese Werte stammen im Allgemeinen aus einem beliebigen Körper KK.
Bildet man aus den aija_{ij} eine Matrix A=(aij)A=(a_{ij}) und setzt b=(b1bm)b=\pmatrix{b_1\\ \vdots\\ b_m} und x=(x1xn)x=\pmatrix{x_1\\ \vdots\\ x_n}, so kann man nach Definition der Matrizenmultiplikation das lineare Gleichungssystem als Ax=bAx=b schreiben, muss aber im Kopf behalten, dass es sich bei dieser Gleichung nicht um eine Gleichung zwischen Zahlen handelt sondern Matrizen und Vektoren beteiligt sind.
Gilt b=0b=0, verschwindet also die rechte Seite, so spricht man von einem homogenen linearen Gleichungssystem. Für ein solches System ist der Nullvektor x=0x=0 stets eine Lösung. Ganz allgemein ist jeder Vektor aus dem Kern der Standardabbildung von AA Lösung des homogenen Systems.
 
 

Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt.

David Hilbert

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